Sauber G-macht

Eines der grossen Themen beim Mercedes G ist das regelmässige Waschen eines Autos, welches für das Gelände gedacht ist. Und dann sind da ja die Ecken und Winkel, die bei einem Auto aus den 70ern vielleicht häufiger zu finden sind als bei neuen Fahrzeugen.

Auf jeden Fall.darf man sich nicht einfach nur mit der Waschanlage begnügen, egal wie toll das Auto oder diese Waschanlage ist, denn dann ist langfristig Rost garantiert, wenn der feuchte Sand sich in den letzten Ritzen verstecken kann.

Innenkotflügel sind auch so ein Thema, das sicherlich an PKWs auf der Strasse sehr sinnvoll ist, bei einem Geländewagen meiner Meinung nach aber wenig zu suchen hat. Lieber soll der Dreck wieder schnell herausgespült werden, als das er sich hinter Blechen und Haltebügeln verstecken kann.

Nach der letzten Tour dieses Jahr wird mein Wagen wieder von allen Seiten mit dem eigenen Kärcher und der „Dreckfräse“ sauber gemacht, bevor dann jeder Radbereich einzeln kontrolliert wird, indem das Rad demontiert, der Rost bekämpft und der Korrosionsschutz durch Fluidfilm etc. aufbereitet wird.

FÜRSTENAU 5 -> 18.09.2021

Kennt Ihr dieses doofe Gefühl, wenn etwas wirklich Spass macht und man es mit mehreren Menschen teilen MUSS ? Klar, also ab mit Michael, seinem Sohn Jakob und Mateusz in den „Wald“ bei Fürstenau.

Erstmal mit dem Fahrzeug vertraut machen, die Wege im Wald erkunden und dann, nach einer spannenden Fahrt Richtung Sandgebiet, dort in Ruhe die Fähigkeiten des Wolf antesten und sie mit anderen Fahrzeugen vergleichen. Nebenher noch etwas „Kübel aus dem Sumpf“ ziehen, wenn die helfenden Quads nur Sand nach hinten schmeissen, gibt mir immer mehr Vertrauen in die Möglichkeiten meines Wagens.

IMMER hinter dem Hügel sichern, da wollte doch ein LandRover zeitgleich drüber

Besonders Laune macht es Mateusz und Michael im Canyon, dort zeigte sich besonders das „Erst überlegen, wo Du hinwillst und dann dort hinfahren“……..

….und an der tiefsten stelle, wo der Sand fast wie frischer Beton ist, zeigte sich die Überlegenheit von GA und Diff.Sperren in Verbindung mit der Coolness des Fahrers Mateusz. Auto hinten links bis zur Achse versackt, linkes Vorderrad in der Luft, ruhig umschalten und rausfahren war die Devise. Das Ganze natürlich mit meinen geliebten Falken „Strassenreifen“, die ja bekanntlich auch an anderer Stelle erfolgreich sind. Um es klar zu sagen, an dieser Stelle kämpften HumVee und Quads mächtig mit jeglicher Traktion, als sie quer drüberfuhren, längs wie Mateusz traute sich keiner 😉

Und natürlich darf ein Besuch bei der Brücke nicht fehlen, interessanterweise hat sie neuerdings ein Gewichtslimit, eine Breitenangabe UND ein Geländer ! Ob das wohl mit meinem letzten Besuch in 2020 zusammenhängt 🙂 ?

Besonders grüssen möchte ich übrigens hier erneut die Land Rover New Defenderfahrer vom 04.09.2021, mein Wolf ist selbst in SlowMotion schneller und eleganter als Eure Designerkisten…..

….und natürlich mussten wir auch den anderen Kollegen beim Spielen etwas zuschauen, alles recht zivilisiert und umsichtig, gerade auch wenn später dann noch der 8-fach Radpanzer durch den Sand pflügt.

Auf jeden Fall waren wir am Ende des Tages alle schön sandig, beendeten den Tag mit einem netten Abendessen dank der tollen Vorbereitung meiner Frau und Tochter 2 und auch am Sonntag morgen war der Wolf noch fröhlich glücklich in seinem Gehege. Ja, auch die Nachbarn haben dann immer was zu sehen.

Not-Aus für den Diesel

„Man startet keine Maschine, solange man nicht 100% weiss, wie man sie anhält !“, diesen Grundsatz habe auch ich bisher nicht beherzigt und sah heute wieder mal die Frage „Mein Wolf läuft weiter, obwohl ich den Schlüssel in der Hand halte ?“. Die Standard-Antwort darauf heisst „An der ESP (EinSpritzPumpe) den Stop-Hebel benutzen.“, aber wo ist der denn genau ? Auf jeden Fall habe ich mich auf die Suche gemacht und ihn dann schnell gefunden, hier auch die Fotos für andere Suchende 🙂

Einfach nett unter dem Ansaugkrümmer durchgreifen und mit einem Finger am roten Punkt 8Bild 2) den Hebel nach vorne-unten drücken, schon erscheint das STOP-Zeichen und der Motor hält an.

FÜRSTENAU 4 -> 04.09.2021

Fast genau ein Jahr ist es her, das ich zuletzt hier war ! Und was hat sich alles geändert beim mir ! Funktionierendes VTG, neue Farbe, 4 echte Sitzplätze, neuer TÜV und ein ordentlicher Drehzahlmesser bringen doch ein paar Veränderungen mit sich, beispielsweise einfach mal morgens entspannt in frischer Luft im eigenen Auto hinten rechts sitzen und die Aussicht geniessen,……

…während vorne zwei fahrrad- und sonstwie-verückte Freunde sich auf den knapp 100 km nach Füsten Forest mit dem Auto bekannt machen wollen, denn entgegen Ihrer ersten Erwartung ist eben Selber(er)fahren die angesagte Devise für den Tag.

Im Laufe des Tages erlebten wir vieles, was man eben auch nur dort sehen kann. Besonders in Erinnerung bleiben uns sicher der vollgelaufene Pickup im Wasser sowie die drei „Gruppena, denen wir immer wieder begegneten.


Ob Jeep (Rubicon/Wrangler), Ford Ranger-Verrückte oder die „New Defender“-Land RoverTruppe, immer gab es einen respektvollen gegenseitigen Umgang, Einen besonderen Platz haben aber sicherlich die „Engländer“ (und der eine Mercedes in dieser Gruppe), denen wir schon am Eingang, in Wald, im Sandgebiet, in der Sandgrube und der Panzerstrecke diverse Male begegneten; immer intensiv herumstehend, Hindernisse besprechend, Autos in der falschen Ecke parkend und eigene Erfahrungen machend. Intensiv denke ich allerdings an die Brücke nachmittags, die von der ganzen Truppe umlagert war, diverse Fahrzeuge, die mitten auf dem Weg geparkt waren und die hochglanzlackierten neuen Defender, die gefühlt Stunden über diese Brücke brauchten. Einmal flott dazwischen gefahren und vorgemacht, wie ein 30 Jahre alter Geländewagen das machen kann, ohne einen Stau zu verursachen oder Angst um Kratzer am Lack oder Chrom haben zu müssen.

Danach wurde dann der rituelle Rückweg in Angriff genommen und der Abschluss mit einem gemeinsamen Abendessen in Oldenburg gemacht, schmutzig und glücklich :-).

Am Sonntag war eine schnelle Wäsche nach dem groben Reinigen im Parkt angesagt, denn dies war nicht der letzte Aufenthalt in FF; „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah ?“, in meinem Fall ja nur 117 km von Haustür zum Eingang in den Park, also ideal für eine schnelle Tour mit Freunden…….

24v -> 12v für Anhän-G-r

Scheinwerfer und alle Rücklichter/Bilnker, auch LED’s, sind schnell in der 24v Ausführung besorgt, wenn mal Ersatz nötig ist, anders sieht es aber bei Anhängern aus. Bei unserem eigenen 750kg Stema-Anhänger habe ich das Problem pragmatich gelöst, bei anderen Anhängern aber kann es schnell schwierig werden. Ausserdem ist dann da noch immer das 7pol/13pol Gehampel und nach den Adaptern sucht man sich „nen Wolf“.

Also die ultimative Lösung: Neben die 24v-7pol Dose links der Kupplung kommt rechts eine 12v-13pol Dose, damit sind alle Situationen geklärt.

Secoröt als Spannungswandlerexperten hat da natürlich was im Angebot zur Festmontage und so war das Teil schnell bestellt und geliefert. Ausserdem gibt es dann wieder mal einen Grund, sich mit der Optimierung der elektrischen Anlage zu beschäftigen, denn Schraubklemmen mit verzinnten Kabelenden sind ja nun nicht mehr Stand der Technik, Aderendhülsen dürfen es dann schon wenigstens sein 🙂

Kleiner Tipp am Rande:
Statt wie ich eine Bohrschablone zu malen, damit die Löcher von dem Alu-Blech auch richtig sind (ab Werk für Verschraubung ÜBER der Dose gedacht) kann man das vorhandene Stahlblech der 7Pol Dose nutzen, da sind alle Bohrungen schon markiert 🙂

Neben der Kabelsortierung wurde natürlich die Gummis gepflegt, die Leitungen gesäubert und alles kontrolliert, ich finde, es sieht gut aus und ich freue mich auf den ersten Test.

Und JA, übergangsweise habe ich mir von der Nebelschlussleuchte und dem Rückfahrscheinwerfer die Leitungen geholt, um dies auf beiden Dosen ordentlich belegt zu haben, sobald der Tank mal runter ist, wird das vielleicht anders gelöst, falls man da an dem Stecker Platz hat….