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FÜRSTENAU 5 -> 18.09.2021

Kennt Ihr dieses doofe Gefühl, wenn etwas wirklich Spass macht und man es mit mehreren Menschen teilen MUSS ? Klar, also ab mit Michael, seinem Sohn Jakob und Mateusz in den „Wald“ bei Fürstenau.

Erstmal mit dem Fahrzeug vertraut machen, die Wege im Wald erkunden und dann, nach einer spannenden Fahrt Richtung Sandgebiet, dort in Ruhe die Fähigkeiten des Wolf antesten und sie mit anderen Fahrzeugen vergleichen. Nebenher noch etwas „Kübel aus dem Sumpf“ ziehen, wenn die helfenden Quads nur Sand nach hinten schmeissen, gibt mir immer mehr Vertrauen in die Möglichkeiten meines Wagens.

IMMER hinter dem Hügel sichern, da wollte doch ein LandRover zeitgleich drüber

Besonders Laune macht es Mateusz und Michael im Canyon, dort zeigte sich besonders das „Erst überlegen, wo Du hinwillst und dann dort hinfahren“……..

….und an der tiefsten stelle, wo der Sand fast wie frischer Beton ist, zeigte sich die Überlegenheit von GA und Diff.Sperren in Verbindung mit der Coolness des Fahrers Mateusz. Auto hinten links bis zur Achse versackt, linkes Vorderrad in der Luft, ruhig umschalten und rausfahren war die Devise. Das Ganze natürlich mit meinen geliebten Falken „Strassenreifen“, die ja bekanntlich auch an anderer Stelle erfolgreich sind. Um es klar zu sagen, an dieser Stelle kämpften HumVee und Quads mächtig mit jeglicher Traktion, als sie quer drüberfuhren, längs wie Mateusz traute sich keiner 😉

Und natürlich darf ein Besuch bei der Brücke nicht fehlen, interessanterweise hat sie neuerdings ein Gewichtslimit, eine Breitenangabe UND ein Geländer ! Ob das wohl mit meinem letzten Besuch in 2020 zusammenhängt 🙂 ?

Besonders grüssen möchte ich übrigens hier erneut die Land Rover New Defenderfahrer vom 04.09.2021, mein Wolf ist selbst in SlowMotion schneller und eleganter als Eure Designerkisten…..

….und natürlich mussten wir auch den anderen Kollegen beim Spielen etwas zuschauen, alles recht zivilisiert und umsichtig, gerade auch wenn später dann noch der 8-fach Radpanzer durch den Sand pflügt.

Auf jeden Fall waren wir am Ende des Tages alle schön sandig, beendeten den Tag mit einem netten Abendessen dank der tollen Vorbereitung meiner Frau und Tochter 2 und auch am Sonntag morgen war der Wolf noch fröhlich glücklich in seinem Gehege. Ja, auch die Nachbarn haben dann immer was zu sehen.

FÜRSTENAU 4 -> 04.09.2021

Fast genau ein Jahr ist es her, das ich zuletzt hier war ! Und was hat sich alles geändert beim mir ! Funktionierendes VTG, neue Farbe, 4 echte Sitzplätze, neuer TÜV und ein ordentlicher Drehzahlmesser bringen doch ein paar Veränderungen mit sich, beispielsweise einfach mal morgens entspannt in frischer Luft im eigenen Auto hinten rechts sitzen und die Aussicht geniessen,……

…während vorne zwei fahrrad- und sonstwie-verückte Freunde sich auf den knapp 100 km nach Füsten Forest mit dem Auto bekannt machen wollen, denn entgegen Ihrer ersten Erwartung ist eben Selber(er)fahren die angesagte Devise für den Tag.

Im Laufe des Tages erlebten wir vieles, was man eben auch nur dort sehen kann. Besonders in Erinnerung bleiben uns sicher der vollgelaufene Pickup im Wasser sowie die 3 Markengruppen, denen wir immer wieder begegneten.
Ob Jeep (Rubicon/Wrangler), Ford Ranger-Verrückte oder die „New Defender“-Land RoverTruppe, immer gab es einen respektvollen gegenseitigen Umgang, Einen besonderen Platz haben aber sicherlich die „Engländer“ (und der eine Mercedes in dieser Gruppe), denen wir schon am Eingang, in Wald, im Sandgebiet, in der Sandgrube und der Panzerstrecke diverse Male begegneten; immer intensiv herumstehend, Hindernisse besprechend, Autos in der falschen Ecke parkend und eigene Erfahrungen machend. Intensiv denke ich allerdings an die Brücke nachmittags, die von der ganzen Gruppe umlagert war, diverse Fahrzeuge, die mitten im Weg geparkt waren und die hochglanzlackierten neuen Defender, die gefühlt Stunden über diese Brücke brauchten. Einmal flott dazwischen gefahren und vorgemacht, wie ein 30 Jahre alter Geländewagen das machen kann, ohne einen Stau zu verursachen oder Angst um Kratzer am Lack oder Chrom haben zu müssen.

Danach wurde dann der rituelle Rückweg in Angriff genommen und der Abschluss mit einem gemeinsamen Abendessen in Oldenburg gemacht, schmutzig und glücklich :-).

Am Sonntag war eine schnelle Wäsche nach dem groben Reinigen im Parkt angesagt, denn dies war nicht der letzte Aufenthalt in FF; „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah ?“, in meinem Fall ja nur 117 km von Haustür zum Eingang in den Park, also ideal für eine schnelle Tour mit Freunden…….