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Mein G 461 ist nicht allein !

Mir war natürlich klar, dass ein Nummernschild mit G 461 nicht alleine sein kann, umso mehr habe ich mich gefreut, diesen Wagen (langer Wolf mit Schmude Hardtop ?) bei Facebook in der passenden Gruppe zu entdecken…

…wenn es noch weitere Mercedes G mit dem Nummernschild G461 oder G461 H geben sollte, schreibt mich doch bitte an.

Falls Interesse besteht, würde ich Euch dann auch hier eine selbstverwaltete Unterrubrik einrichten etc., den Rest sollte man dann direkt besprechen…

G-amboree 2021 !

Jamboree“ mit dem richtigen Schwerpunkt, das dachte ich, als bei Facebook diese Gruppe mir empfohlen wurde!
https://www.facebook.com/gamboree/
Und von da geht es dann auch schnell auf die passende Webseite: https://gamboree.info
Ich bin nun persönlich sehr zwiegespalten, denn die Idee und das Treffen finde ich super, will da auch unbedingt hin, dank der aktuellen Corona-Situation möchte ich aber erst einmal abwarten, ob eine Anreise Anfang Juli 2021 nach Ungarn überhaupt möglich und sinnvoll ist. https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/laender/ungarn-node/ungarnsicherheit/210332

😉 Ja, ein individuell-illegaler Grenzübergang bei der Rückreise innerhalb Europas ist mit meinem Auto möglich, aber nicht meine Intention ! 😉

Langzeitauto

Den Nagel auf den Kopf getroffen“ passt bei dieser Aussage wohl:

„Nervt Euch diese Umweltdiskussion um Old- und Youngtimer auch so wie mich? Überall entstehen Reparaturcafes, Initiativen zur Vermeidung von Müll, Reparatur und dem Längertragen von Klamotten und für unser Altblech soll das nicht gelten? Das kann ja wohl nicht angehen!“

Genau deshalb habe ich in Absprache mit demjenigen, der diese Aussage getroffen hat, eine Facebook-Gruppe gestartet, in der sich Gleichgesinnte einfach mal treffen können. Schauen wir, wie sich das Thema entwickelt

Facebook-Gruppe Langzeitauto

Kampf dem Rost #1 von ∞

Zugegeben, hier und da habe ich von Anfang an etwas gegen kleine Roststellen oder Abplatzer gemacht, aber nun ist ein deutlicher Schritt möglich und auch nötig. Das H-Kennzeichen steht an, der Farbtest ist gemacht und ich möchte doch den Wagen auch wirklich passend haben.

Erstmal weg mit allen unnötigen Sachen, sodass der Fahrzeugexperte seine Schweisskünste ungestört erledigen kann….

Besonders danken möchte ich der Firma HCN Hydraulik, die mir schnell mit dem passenden 35mm Rohr für Spriegelhalter helfen konnten. „METRISCHES System“ pfeift dabei immer ein kleiner John Travolta und lacht mit mir über die angeblichen Experten/Klempner mit ihren zölligen Wasserrohren, die mir erzählen wollten, das ich mich vermessen hätte: „Sowas gibt es nicht…“

Update #1 (19.05.2021):

Er stand dann doch etwas länger, bevor der Meister loslegen konnte, nun aber ist er kräftig dabei und an jeder Ecke gibt es was zu tun, deshalb hier ein paar Bilder kommentarlos:

Update #2 (20.05.2021): VIELLEICHT IST ER MORGEN FERTIG !!!

Rum-G-flext !

Ja, der Wolf hat üblicherweise einen nachgerüsteten Überrollbügel am Heck. Nach der Beschaffung der Fahrzeuge Anfang der 90er Jahre merkte man allerdings schnell, dass der normale Wehrpflichtige auf den Rücksitzen vor den Folgen eines Überschlags geschützt werden muss und verschweisste sowohl einen hinteren Überrollbügel innerhalb des Planenspriegels wie auch den bisher „nur“ verschraubten vorderen Überrollbügel. Um den hinteren Ü-Bügel zu montieren, wurden vier Platten an der Innenseite vorab verschweisst…..

….und die Reste des vorab gekappten Ü-Bügels zu entfernen, ist eine wirklich blöde Arbeit für Blöde (bzw. Sven und Tammo).

Flex oder Druckluftfräser, auf jeden Fall braucht man Zeit und Ruhe, denn es muss einiges an Material entfernt werden In der Summe waren es dann ca. 8 Stunden Arbeit, 5 Trennscheiben, 2 Schuppscheiben und EIN GEHÖRSCHUTZ IST MEHR ALS WICHTIG !

Welche Farbe hätten Sie denn gerne ?

Irgendwie hatte mein Wagen in dem einen Jahr mit mir optisch mehr gelitten als die 4 Jahre davor, was wohl daran liegt, das ich ihn auch gefahren habe. Die sandfarbene Lackierung mit den dunkleren Tarnflecken war durch Äste verkratzt (was wohl an dem zu hohen Härteranteil lag 🙂 und darunter kam die Bundeswehr Tarnlackierung gut sichtbar durch. Ausserdem wollte ich den Laderaum robuster gestalten und hatte mich schon sehr auf eine robuste Lackierung mit RAPTOR oder ähnlichen PU-Lacken eingestellt, bis ich im März auf einen Gleichgesinnten traf, der mir seine vom Vorbesitzer mehr schlecht als recht lackierte Ladefläche mit Raptor zeigte. „Plackenweise“ stand das Zeug hoch, lösen konnte man es nur mit harter Handarbeit, denn die Vorbehandlung/Grundierung/Schliff war wohl sehr halbherzig gewesen.

Seine klare Empfehlung für mein Fahrzeug war BranthoKorrux 3in1 und nun wagte ich Mitte April eine kleine Bestellung (RAL 9005/RAL 1015) und eine testweise Lackierung im Heckbereich. Gut mit einer kleinen Rolle zu verarbeiten, stand also einer kompletten Lackierung in Teilschritten nichts im Weg und auch für eine gedachte H-Zulassung war es sicherlich zuträglich (Die Bundeswehr kennt keine Wüsten-Tarnfleck-Lieferung ;-).

Über die Verarbeitungsschritte brauche ich hier keinen Roman zu schreiben, bestellt einfach beim richtigen Händler, der hat auch gute Anleitungen zwecks Vorbereitung etc. und ich kann sagen, dass ich mich auf den ersten „Offroad“-Test im Wald freue….