AT-Reifen in 235/85R16 ?!

Der Wolf ! Das Lamm ? HURZ !!!

So ähnlich dachte ich über die von der Bundeswehr verwendeten Reifengrösse 225/75 R16, denn irgendwie sahen diese Reifen auf den Originalfelgen in den Radhäusern etwas verloren aus.

Thema Eintragung siehe unten !

Dann habe ich angefangen, mit Experten und anderen zu sprechen, habe schon vor dem Kauf viel über die Eintragung von 235/85 R16 Reifen gelesen, die durch den grösseren Abrollumfang die Drehzahl senken würden, kontrollierte den Tacho (PUH, passte dann aber sowas von genau !) und drang dann die Welt der AT (All-Terrain) Reifen ein. Mir war nach der Überführung und dem winterlichen Erfahrungen im Norden klar geworden, dass BFG MT (Mud-Terrain) Reifen ohne Lamellen und sonstiges einfach nicht mein Ding sind ! 80% Strasse, 20% unter-schiedliches Gelände, da war klar, für mich reichen locker All Terrain -Reifen aus.

Aber welcher Hersteller sollten es jetzt werden ? BF Goodrich AT, wie die MT’s ? Cooper, Contnental, Hankook, dubiose Skandinavier oder Russen oder oder oder ??? Da gibt es wirklich viele Hersteller, noch mehr Reifen und besonders viele Meinungen.

Dann stolperte ich über den aktuellen Falken Wild Peak AT3W, der in beiden wichtigen Reifengrössen 225/75 und 235/85 lieferbar ist. Nun denn, wenn Mercedes die Dinger ab Werk verbaut und der Hersteller auch noch Sponsor der Oldenburger EWE Baskets ist, dann müssen Falken Wild Peak AT3W wohl in die engste Wahl, so ganz schlecht können sie ja nicht sein 😉 Und ein echter Allwetter-Reifen, mit Schneeflöckchen und Bergspitzen, Sommers wie Winters, also ein echter Allrounder ! Bei meinem Einsatz-Zweck am Hobbyfahrzeug als Ganzjahresreifen sehr passend…

Was man mit dem Wild Peak mit seiner markanten Zick-Zack-Linie im Profil als Standard AT so machen kann, ist in diesem beiden Videos gut zu sehen. Einfach mal zurücklehnen, schauen und geniessen :

Nach Weihnachen 2019 hatte ich mich ja schon direkt um einen zweiten Felgensatz gekümmert, der wurde nun gestrahlt und beschichtet und dank des lokalen Fachhändlers in Wiefelstede waren die Reifen dann schnell montiert. 36,5 kg Reifen und Felge, das passt und gibt eine ruhige Strassenlage, um Gelände gehts aber noch.

Seitdem fahre ich entspannt und deutlich höher sitzend, durch die Gegend. Wer über die angeblichen mangelnde Offroad-Fähigkeit der Falken lästern wil („Mädchen-Reifen“ und so etwas mir als Vater zweier Töchter !)l, dem biete ich gerne ein Anfahrt nach Fürstenau und dortige Testfahrt, natürlich mit abgesenktem Reifendruck, an,.

Ich kam mit dem AT wirklich überall durch (Nachtrag: und das in GA nur mit Vorderradantrieb !).und wenn das nicht am Reifen liegt, dann sicherlich an meinen Fahrfähigkeiten 😉

Thema Eintragung

Wer übrigens Herausforderungen bei den Gedanken an 235/85R16 auf Original Mercedes Benz Südrad Felgen 5.5x16H2 ET63 Felgen hat, soll mir doch eine Mail mit seinen Kontaktdaten schicken, dann helfe ich gerne mit meinen Unterlagen weiter, denn….

….mit der entsprechende Vorbereitung in Form von Unterlagen und Beispielen von anderen Fahrzeugen/Eintragungen, ordentlicher Arbeit bei der Montage* usw. war die Eintragung der235/85R16 auf den 5.5x16H2 Original-Felgen des Wolf ohne Verbreiterung nach §21 durch einen kompetenten Fachmann der DEKRA innerhalb von MINUTEN erledigt.

*Ordentliche Arbeit bei der Montage bezeichnet für mich übrigens gesäuberte Bremstrommeln und Scheiben, gesäuberte Gewinde sowie neuen Radschrauben (Natürlich wurden die originalen Schrauben nicht entsorgt, sondern gesäubert und lackiert), damit man sieht, was gemacht wurde.

Thema „Tachoangleichung“:
Jeder Tacho zeigt etwas anderes an, im meinem Fall PUNKTGENAU, bei anderen bis zu 5 km/h zu wenig, was natürlich illegal ist, denn ein Tacho darf max. 7% vorgehen, aber nicht nachgehen. Hier gibt es nach erfolgreicher Montage der Reifen und Probefahrt mit GPS-Unterstützung 3 Möglichkeiten:
1. Man fährt 50 laut GPS und der Tacho zeigt 50, alles super !
2. Man muss den Tacho anpassen lassen und gibt ihn in kompetente Hände wie bspw. Tacho-Thomas oder ähnliche Experten.
3. Man traut sich etwas handwerkliche Arbeit zu, öffnet den Tacho nach folgender Anleitung und versetzt den Zeiger leicht im Uhrzeigersinn, sodass der Tacho jetzt wieder richtig geht.
Weiterleitung von Hans Hehl zu der Anleitung von I.Rossdam