SUV <> G-ländewagen ?!

Dieser Beitrag entsteht aufgrund des heutigen absichtlichen Angriffs auf einen Passanten durch zwei Trottel:
Autofahrer überrollen Fussgänger nach Streit mit Geländewagen

Ich möchte für mich und andere zwei Aspekte darstellen, die ich schon an anderer Stelle erwähnte, die aber wohl einen eigene Beitrag brauchen.

Rowdytum im Strassenverkehr / Umweltschutz & Nutzung in der Stadt

S.U.V.s = Sport Utility Vehikel sind diese protzigen Karren mit Alufelgen, Strassenreifen, „Helicopter-Eltern“ oder Vollpfosten am Steuer, die Angst um Ihre Breitreifen haben und mit hohen PS Zahlen durch die Städte und über die asphaltierten Strassen bügeln.

Geländewagen brauchen das nicht !
Meistens reichen 2-stellige PS-Zahlen, Stahlfelgen, echte All- oder Mud-Terrain-Reifen, denn man will wirklich ins Gelände und auf der Strasse sind Zugkraft statt Endgeschwindigkeit, gekoppelt mit einem SINNVOLLEN Spritverbrauch, auch ganz nett. Erkennen kann man diese Fahrzeuge an den entspannt selbstbewussten Menschen unterschiedlichster Coleur am Steuer.

Deshalb graust es mir immer vor der tendenziösen Nutzung des Wortes „Geländewagen“ in reisserischen Schlagzeilen, wenn dann doch wieder nur ein „S.U.V.“ beteiligt ist. Ich vermute dahinter oft ein kopfschüttelndes „Warum braucht man nur so ein martialisches Fahrzeug in der Stadt ?“ und JA !, genau diese Frage stelle ich mir auch, aber bitte bleibt bei der Faktenlage, das sind SUVs und keine Geländewagen.

Gerade auch die aktuelle Diskussion über Parkkosten in Tübingen ist so ein Beispiel. Sind es wirklich Geländewagen, die in der Stadt den Parkraum blockieren ?

Meine Töchter sind in einem Fiat Punto aufgewachsen und hier bei uns im Ammerland ist mehr als genug Platz, so etwas scheint in vielen Städten nicht mehr möglich zu sein, ein kompaktes normales alltagstaugliches Fahrzeug zu nutzen.