Rum-G-flext !

Ja, der Wolf hat üblicherweise einen nachgerüsteten Überrollbügel am Heck. Nach der Beschaffung der Fahrzeuge Anfang der 90er Jahre merkte man allerdings schnell, dass der normale Wehrpflichtige auf den Rücksitzen vor den Folgen eines Überschlags geschützt werden muss und verschweisste sowohl einen hinteren Überrollbügel innerhalb des Planenspriegels wie auch den bisher „nur“ verschraubten vorderen Überrollbügel. Um den hinteren Ü-Bügel zu montieren, wurden vier Platten an der Innenseite vorab verschweisst…..

….und die Reste des vorab gekappten Ü-Bügels zu entfernen, ist eine wirklich blöde Arbeit für Blöde (bzw. Sven und Tammo).

Flex oder Druckluftfräser, auf jeden Fall braucht man Zeit und Ruhe, denn es muss einiges an Material entfernt werden In der Summe waren es dann ca. 8 Stunden Arbeit, 5 Trennscheiben, 2 Schuppscheiben und EIN GEHÖRSCHUTZ IST MEHR ALS WICHTIG !

Welche Farbe hätten Sie denn gerne ?

Irgendwie hatte mein Wagen in dem einen Jahr mit mir optisch mehr gelitten als die 4 Jahre davor, was wohl daran liegt, das ich ihn auch gefahren habe. Die sandfarbene Lackierung mit den dunkleren Tarnflecken war durch Äste verkratzt (was wohl an dem zu hohen Härteranteil lag 🙂 und darunter kam die Bundeswehr Tarnlackierung gut sichtbar durch. Ausserdem wollte ich den Laderaum robuster gestalten und hatte mich schon sehr auf eine robuste Lackierung mit RAPTOR oder ähnlichen PU-Lacken eingestellt, bis ich im März auf einen Gleichgesinnten traf, der mir seine vom Vorbesitzer mehr schlecht als recht lackierte Ladefläche mit Raptor zeigte. „Plackenweise“ stand das Zeug hoch, lösen konnte man es nur mit harter Handarbeit, denn die Vorbehandlung/Grundierung/Schliff war wohl sehr halbherzig gewesen.

Seine klare Empfehlung für mein Fahrzeug war BranthoKorrux 3in1 und nun wagte ich Mitte April eine kleine Bestellung (RAL 9005/RAL 1015) und eine testweise Lackierung im Heckbereich. Gut mit einer kleinen Rolle zu verarbeiten, stand also einer kompletten Lackierung in Teilschritten nichts im Weg und auch für eine gedachte H-Zulassung war es sicherlich zuträglich (Die Bundeswehr kennt keine Wüsten-Tarnfleck-Lieferung ;-).

Über die Verarbeitungsschritte brauche ich hier keinen Roman zu schreiben, bestellt einfach beim richtigen Händler, der hat auch gute Anleitungen zwecks Vorbereitung etc. und ich kann sagen, dass ich mich auf den ersten „Offroad“-Test im Wald freue….

Offroadparks

Wenn man solche Autos fährt, will man sich und das Auto auch mal antesten, dafür ist ein Offroad-Park sehr hilfreich, denn da sind immer Gleichgesinnte UND professionelle Hilfe 🙂 Dieser Beitrag wird stetig weiterentwickelt, ich freue mich auf Input…

Google Suche nach Offfroad-Parks in Deutschland

Offroadpark Empfehlungen der Pickup-Trucks

Man On a Misson Offroadparkempfehlungen

Und hier noch ein paar direkte Links zu bekannteren Parks:

Furstenforest in Fürstenau

Mammutpark Stadtoldendorf

Offroadparkt Heide

Hillhopper Goslar

Wurzeisepp Peckfitz

Offroad Park Camp Karenz

TET Deutschland 1/1

Ostermontag, die Sonne scheint und sonst ist alles ruhig, also ab auf die Bahn und schnellstmöglich zum westlichen Startpunkt des Trans Euro Trails, der mich wieder nach Hause bringen wird an diesem Tag…..einmal kurz Puls, als mein 2,2to Fahrzeug mit mir über die schmalste Auto-Brücke Deutschlands (eventuell sogar Europas ?) ging, danach ein paar heftige Wetterwechsel und die Erkenntnis, dass man der Software etwas Zeit lassen muss, wenn man nur per GPS dem Track folgt, beendeten den ersten Teil.

SUV <> G-ländewagen ?!

Dieser Beitrag entsteht aufgrund des heutigen absichtlichen Angriffs auf einen Passanten durch zwei Trottel:
Autofahrer überrollen Fussgänger nach Streit mit Geländewagen

Ich möchte für mich und andere zwei Aspekte darstellen, die ich schon an anderer Stelle erwähnte, die aber wohl einen eigene Beitrag brauchen.

Rowdytum im Strassenverkehr / Umweltschutz & Nutzung in der Stadt

S.U.V.s = Sport Utility Vehikel sind diese protzigen Karren mit Alufelgen, Strassenreifen, „Helicopter-Eltern“ oder Vollpfosten am Steuer, die Angst um Ihre Breitreifen haben und mit hohen PS Zahlen durch die Städte und über die asphaltierten Strassen bügeln.

Geländewagen brauchen das nicht !
Meistens reichen 2-stellige PS-Zahlen, Stahlfelgen, echte All- oder Mud-Terrain-Reifen, denn man will wirklich ins Gelände und auf der Strasse sind Zugkraft statt Endgeschwindigkeit, gekoppelt mit einem SINNVOLLEN Spritverbrauch, auch ganz nett. Erkennen kann man diese Fahrzeuge an den entspannt selbstbewussten Menschen unterschiedlichster Coleur am Steuer.

Deshalb graust es mir immer vor der tendenziösen Nutzung des Wortes „Geländewagen“ in reisserischen Schlagzeilen, wenn dann doch wieder nur ein „S.U.V.“ beteiligt ist. Ich vermute dahinter oft ein kopfschüttelndes „Warum braucht man nur so ein martialisches Fahrzeug in der Stadt ?“ und JA !, genau diese Frage stelle ich mir auch, aber bitte bleibt bei der Faktenlage, das sind SUVs und keine Geländewagen.

Gerade auch die aktuelle Diskussion über Parkkosten in Tübingen ist so ein Beispiel. Sind es wirklich Geländewagen, die in der Stadt den Parkraum blockieren ?

Meine Töchter sind in einem Fiat Punto aufgewachsen und hier bei uns im Ammerland ist mehr als genug Platz, so etwas scheint in vielen Städten nicht mehr möglich zu sein, ein kompaktes normales alltagstaugliches Fahrzeug zu nutzen.